One-Eleven
Sonntag, 17. August 2008
Kanton St.Gallen und Thurgau
gezäht werden. Nicht verwunderlich, dass wiederum über 1'000 Helfer im Einsatz standen. Dies ist umso erstaunlicher, als der OneEleven ja bekannterweise bereits um 7 Uhr in der Früh am Sonntagmorgen startet.
Dass die letzten, immer leicht ansteigenden und manchmal nicht endend wollenden Kilometer bei leeren Batterien eine grosse Portion mentale Stärke verlangen, muss wohl einfach dazugehören. Aber bei keinem Inlinerennen ist es eine grössere Befriedigung, wenn man am Ziel endlich die Schuhe ausziehen und sich darüber freuen kann, es dem inneren Schweinehund wieder einmal so richtig gezeigt zu haben!
Einen einzigen Wehrmutstropfen bleibt: Trotz ausgezeichneten Wetterverhältnissen waren wieder weniger Skater am Start. Daran änderte auch die Beteilung an einer deutschen Rennserie nicht wirklich etwas. Dass ist schon alleine darum bedauerlich, weil sich die Organisatoren alle erdenklichen Mühe geben und eine Riesenportion Herzblut vergiessen. An den Limmattalern lag es dieses Jahr auf jeden Fall nicht!
Trotzdem: ein ganz grosses Dankeschön an die Organisatoren und ihre zahlreichen hochmotivierten Helfer!
Thomas Albiez, Jan Bollag, Marco Gähler, Stefan Glaeser, Ronny Herzog, Paul Hiltbrunner, Daniela Hynek, Markus Keller, Christian Leutwyler, Franco Rutschmann, Simon Rüeggsegger, Sibylle Theiler, Erwin Zysset
Zum ersten Mal seit drei Jahren und gerade rechzeitig auf die "Jubiläumsausgabe" hin (Der OneEleven wurde in diesem Jahr zum 11. Mal durchgeführt), fand der Anlass bei idealen Wetterverhältnissen statt: Eine leichte, aber durchaus angenehme Bise vertrieb schon bald die wenigen Wolken über der Nordostschweiz und machte der Sonne Platz. Die Chancen standen also gut für persönliche Bestleistungen.
Wie bereits im letzten Jahr standen auch dieses Mal wieder 13 Limmattaler am Start, um die gesamte Distannz von 111 Kilometern zu absolvieren (Inoffiziell sollen es sogar über 114 Kilometer sein!). Die Aussicht auf Spitzenresultate liessen manche schon zu Beginn ein forsches Tempo anschlagen. Die liegengebliebenen Opfer eines Massensturzes in der Spitzengruppe rund 10 Kilometer ausserhalb von St. Gallen schienen zumindest vordergründig niemanden abschrecken. Eine Temporeduktion jedenfalls war nicht feststellbar.
Das angenehme, aber bereits etwas herbstliche Wetter locke zahlreiche Zuschauer an, die jeden Teilnehmer beklatschten und anfeuerten. Etwas, das man an den SIC-Rennen des öfteren vermisst.
Die Streckenführung hat sich nicht geändert,
aber an ein paar Stellen waren neue
Strassenbeläge eingebracht worden. Bei Rennen dieser Länge weiss man solche Anpassungen zu schätzen!
Wie bereits in den vorangehenden Durchführungen war auch in diesem Jahr wieder alles minutiös geplant. Die zahlreichen Verpflegungsposten versorgten die Teilnehmer mit allem Erdenklichen (Rivella, Eistee, Traubensaft, Mineralwasser, Energieriegel, Gels und Unmengen von Bananen). Auch bei Materialschäden oder muskulären Beschwerden konnte auf Hilfe
Erwin
Paul
Ronny
Damen (114 klassiert)
019. Daniela (4.08)
064. Sybille (4.57)
Herren (528 klassiert)
050. Ronny (3.40)
095. Jan (3.55)
104. Christan (4.00)
145. Marco (4.07)
149. Thomas (4.09)
168. Stefan (4.14)
341. Paul (4.46)
362. Erwin (4.50)
371. Markus (4.51)
382. Simon (4.54)
406. Franco (4.58)
Simon
Jan, Thomas, Christian, Daniela, Marco